Wir freuen uns über die Berichterstattung der Neuss-Grevenbroicher Zeitung (NGZ), die zur Rheinischen Post gehört, über unser erstes Erzähl- und Zuhörcafé in Kaarst. Am 8. Oktober 2026 erschien der Beitrag „Café für pflegende Angehörige – ‚Tod und Krankheit betreffen uns alle‘“.
Für den Artikel besuchte die Journalistin Maya Kunz unser erstes Café im Städtischen Familienzentrum Kaarst-Mitte an der Büdericher Straße und sprach mit Beteiligten über die Idee hinter dem Projekt und ihre persönlichen Erfahrungen.
Im Mittelpunkt des Berichts stehen insbesondere die Herausforderungen pflegender Angehöriger, der Wunsch nach Austausch und die Bedeutung von Begegnungsräumen, in denen Menschen mit ihren unterschiedlichen Lebenssituationen willkommen sind.
Begegnung und Zuhören sichtbar machen
Unser Erzähl- und Zuhörcafé ist aus der Überzeugung entstanden, dass Menschen Orte brauchen, an denen sie sich begegnen, Erfahrungen teilen und einander zuhören können.
Eine Besonderheit ist unser Zwei-Räume-Konzept: Während im offenen Café Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenkommen, bietet ein zweiter, geschützter Raum Angehörigen und Begleitenden die Möglichkeit, sich über ihre persönlichen Erfahrungen auszutauschen.
Dabei stehen nicht Beratung oder fertige Lösungen im Vordergrund, sondern Begegnung, gegenseitige Aufmerksamkeit und Gemeinschaft.
Dass diese Idee nun auch in der regionalen Presse aufgegriffen wird, ist für uns als jungen gemeinnützigen Verein ein schöner und wichtiger Schritt. Die Berichterstattung macht unser Projekt bekannter und lenkt zugleich Aufmerksamkeit auf Lebenssituationen und Bedürfnisse, die im gesellschaftlichen Alltag nicht immer ausreichend wahrgenommen werden.
Wir bedanken uns herzlich bei der NGZ-Redaktion für das Interesse, den Besuch vor Ort und die Berichterstattung.
Wie es weitergeht
Das Erzähl- und Zuhörcafé wird künftig monatlich in Kaarst stattfinden. Ein weiterer Standort in Mönchengladbach ist für Anfang 2027 geplant.
Wir freuen uns auf weitere Begegnungen, neue Perspektiven und Menschen, die unsere Idee mit Leben füllen.
Denn manchmal braucht es gar nicht viel, damit etwas Verbindendes entsteht: Zeit, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, einander zuzuhören.